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Schnelltestkit zum testen von Kotproben auf den Befall mit Giardien bei Hunden und Katzen

Schnelltestkit zum testen von Kotproben auf den Befall mit Giardien bei Hunden und Katzen

Artikelnummer: 70473-1-TR

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Produktinformationen "Schnelltestkit zum testen von Kotproben auf den Befall mit Giardien bei Hunden und Katzen"

Der Primagnost Giardia H+K Schnelltest von Albrecht für Hunde und Katzen ist zum Testen ob Ihr Hunde oder Ihre Katze mit Giardien befallen ist oder nicht. Der Test wird mit einer Kotprobe (gesammelt über drei Tage) durchgeführt. Sie können den Test zu Hause durchführen. Bitte beachten Sie dabei die beiliegende Anleitung und die Hinweise.

Inhalt des Testkits

  • 3x Sammelbehälter für den Kot
  • 3x Paar Handschuhe
  • 1x Pufferlösung
  • 1x Teststreifen

Was sind Giardien und was für Symptome rufen sie hervor?

Giardien sind Einzeller die im Dünndarm von Säugetieren parasitieren. Die Art Giardia duodenalis kommt bei den verschiedensten Säugetieren sowie beim Menschen vor. Auch bei Vögeln, Reptilien und Amphibien wurde die Art Giardia duodenalis nachgewiesen. Der Befall mit Giardia duodenalis führt vor allem bei Jungtieren unter 1 Jahr zu einer katarrhalischen Entzündung des Duodenums (Zwölffingerdarm) und Jejunums (Leerdarm). Als Symptome treten akute oder chronische Durchfälle auf. Teilweise wechselhaft mit schleimigem, manchmal auch blutigem Kot.

Wie infiziert sich mein Tier mit Giardien?

Die Infektion mit Giardien erfolgt fäkal-oral. Das bedeutet, dass Tiere sich über den Kot andere bereits infizierte Tiere anstecken. Durch die Aufnahme von Zysten z.B.

  • beim beschnuppern von Kot während des Spaziergangs,
  • über kontaminiertes Wasser oder Futter,
  • Fäkalien (Düngung)

findet die Infektion statt. Auch als Mensch ist eine Ansteckung möglich.

Schon die geringe Menge von bereits 5–10 Giardienzysten reichen als infektiöse Dosis. Bei einer Ansteckung exzystieren die Zysten im Dünndarm. Daraus schlüpfen die Trophozoiten (begeißelte vegetative Form). Diese heften sich an die Darmschleimhaut. In der Darmschleimhaut vermehren sich die Trophozoiten und schädigen die Schleimhautzellen.

Die widerstandsfähigen Zysten (infektiöse Dauerform) der Giardien vermehren sich durch Zweiteilung. Diese werden sehr wechselhaft und über mehrere Wochen bis Monate über den Kot (Präpatenz 5–15 Tage) ausgeschieden. Durch diese Wechselhaftigkeit kommt es häufig zu falsch-negativen Testergebnissen. Es können also keine Giardien im Kot gefunden werden obwohl der Patient mit Giardien befallen ist.

Die infektiösen Zysten können in feuchter Umgebung mind. 3 Monate und im Kot 1–2 Wochen infektiös, also ansteckend, bleiben.

Kann ich den Test selbst durchführen?

Ja, den Primagnost Giardia H+K Schnelltest für Hunde und Katzen können Sie selbst durchführen. Als Vorbereitung müssen Sie mit den im Test enthaltenen Kotröhrchen über drei Tage Kot sammeln. Von jedem Röhrchen wird ein bisschen in ein einzelnes Röhrchen mit Pufferlösung gegeben. In dieses wird dann der Teststreifen hineingestellt. Eine genaue Beschreibung in einzelnen Schritten finden Sie im Testkit.

Wie stelle ich eine Diagnose sicher?

Durch die wechselhaften Ausscheidungen der infektiösen Zysten bedeutet erst ein mehrfach negativer Kotbefund, dass der Patient keine Giardien hat bzw. eine Therapie erfolgreich war.

Von positiven Tieren geht auch für den Menschen eine potentielle Gefahr der Ansteckung aus. Dadurch, dass bei Hunden neben den arttypischen Genotypen C+D bzw. bei der Katze neben dem arttypischen Genotyp F auch die für Menschen potenziell infektiösen Genotypen A+B vorkommen.

Anwendungsgebiete für das Testkit

Das Testkit ist zum Nachweis von Giardien bei Hunden, Katzen, Igeln, Kaninchen, Degus, Chinchillas, Frettchen und Vögeln.

Die Durchführung eines  Primagnost® Giardia H+K-Tests wird empfohlen zur Abklärung bei symptomatisch verdächtigen Hunden, Katzen, Igeln, Kaninchen, Degus, Chinchillas, Frettchen und Vögeln. Eine weitere Durchführung sollte zur Infektionskontrolle bei symptomlosem Dauerausscheider (asymptomatische Giardien-Infektion), beim vorübergehenden unterkommen in den Hundepensionen oder Tierheimen erfolgen.

Das Testprinzip – wie funktioniert der Test?

Im Probenmaterial Kot sind intakte Giardia-Trophozoiten und/oder Zysten sowie deren Bruchstücke enthalten. Diese reagieren auf dem Teststreifen mit gebundenen Antikörpern. Bei einer Reaktion wird eine rote / rosa Farbe sichtbar. Diese Antikörper gewährleisten ein hohes Maß an Genauigkeit zum alleinigen Nachweis von Giardien. Die Intensität der Testlinie bzw. deren Breite hängt dabei von der Konzentration der Giardien-Antigene in der eingebrachten Probenmenge ab. Die korrekte Testausführung wird durch die Ausbildung einer blauen Kontrolllinie (C) angezeigt.

Der Primagnost® Giardia H+K ist nicht auf das Vorhandensein intakter Giardienzysten und/oder Trophozoiten angewiesen, es reichen also auch abgestorbene Giarden um einen positiven Test zu erzeugen.

Vorbereitung des Tests und Probenmaterial

Der Test ist nur für folgende Tierarten geeignet: Hunde, Katzen, Igel, Kaninchen, Degus, Chinchillas, Frettchen und Vögel

  1. Das Probenmaterial, sowie alle zu verwendenden Komponenten aus dem Testkit sollten zum Zeitpunkt der Anwendung Raumtemperatur haben.
  2. Der Kot des Tieres (Probenmaterial) sollte möglichst frisch untersucht werden. Vor der Testung kann der Kot aber in den Röhrchen mit dem blauen Deckel bis zu zwei Tage im Kühlschrank bei +2 bis +8 °C gelagert werden. Die Originalkotprobe kann auch tief gekühlt länger (mindestens -20 °C) gelagert werden.
    Tipp: Sammeln Sie mehrere Kotproben in den drei Röhrchen mit blauem Deckel. Da nicht immer Giardien ausgeschieden werden, erhöhen Sie so die Wahrscheinlichkeit, dass Giardien im Kot gefunden werden und der Test nicht falsch negativ ausfällt.
  3. Alle groben Beimengungen in der Kotprobe wie Schleimhautfetzen, größere Blutbeimen-gungen, Gräser sowie Katzenstreu müssen entfernt werden. Diese dürfen nicht ins das Probenröhrchen. Durch diese „Verschmutzung“ können unspezifische Reaktionen auftreten. Des Weiteren kann der Membrandurchfluss verzögert oder blockiert werden kann. So kann das Testergebnis verfälscht werden.
    RICHTIG FALSCH
    Ohne VerunreinigungenMit Verunreinigungen (bspw. Katzenstreu)
  4. Vor der Testdurchführung muss die gesammelte Kotprobe im Kotbeutel oder mit einem Spatel/Vortex-Mixer (blauer Deckel) gut homogenisiert (eine breiige Masse, keine Klümpchen) werden. Giardien duodenalis sind häufig nesterartig im gesamten Kothaufen verteilt.
  5. Die empfohlene Probenmenge ist unbedingt einzuhalten. Dadurch werden eine Verzögerung bzw. ein Stopp des Membrandurchflusses oder die Entstehung unspezifischer Reaktionen (Membranverfärbungen, fehlfarbene bzw. weniger intensive Test-und/oder Kontrolllinien etc.) vermieden.

Durchführung und Auswertung des Tests

  1. Sicherstellen, dass alle Proben und Testkitkomponenten Raumtemperatur haben. Die Komplette Originalkotprobe im Kotbeutel oder mit Hilfe eines Spatels (blauer Deckel) gründlich durchmischen um eine homogene Masse zu erhalten.
  2. Die Kotprobe in Pufferlösung einmischen. Wenn Sie mehrere Kotproben in den Röhrchen mit blauem Deckel gesammelt haben, geben Sie etwas aus jeder Kotprobe in das Probenröhrchen mit der Pufferlösung (brauner Deckel).

    Je nach Kotkonsistenz die folgende Probenmenge eingeben und in die Pufferlösung (brauner Deckel) einrühren (im Löffelchen dürfen keinerlei Kotreste mehr verbleiben):
    • fest: 1 gestrichenes Löffelchen (P-L)
    • breiig: 2 gestrichene Löffelchen (P-L)
    • wässrig: 3 gestrichene Löffelchen (P-L)
  3. Das Probenröhrchen (brauner Deckel) nun gut verschließen und durch leichtes, kreisförmiges Schwenken möglichst gleichmäßig mit der Pufferlösung vermischen
       
  4. Danach das Röhrchen bis zu 5 Minuten auf ebener Fläche stehen lassen bis sich die groben Probenbestandteile auf den Boden des Röhrchens abgesetzt haben.
  5. Den Teststreifen erst kurz vor dem Einsatz aus der Folie entnehmen. Die Test- und Kontrollzone auf dem Teststreifen nicht berühren (oben anfassen).
  6. Den Teststreifen senkrecht und in Pfeilrichtung in das Probenröhrchen hineinstellen. Der Teststreifen darf maximal bis zur mit weißen Pfeilen bedruckten grünen Plastikabdeckung in die Flüssigkeit eingetaucht werden.
  7. Den Streifen frühestens aus dem Probenröhrchen entnehmen, wenn die Flüssigkeit die Kontrollzone erreicht hat (weißer Bereich zwischen den beiden grünen Bereichen). An der sich bildenden blauen Kontrolllinie ist dies erkennbar.
  8. Wenn Sie den Teststreifen herausgenommen haben legen Sie diesen auf eine ebene Fläche.

Ablesen des Ergebnisses

Das Testergebnis kann 5 Minuten bis maximal 10 Minuten nach dem Eintauchen des Teststreifens in das Probenröhrchen abgelesen werden.

Positives Testergebnis: Eine rote Testlinie, egal welcher Intensität (von sehr schwach bis stark intensiv), und eine i.d.R. deutlich blaue Kontrolllinie erscheinen. In der Kotprobe wurden Giardien gefunden.

Negatives Testergebnis: Nur eine blaue Kontrolllinie erscheint. Diese Linie zeigt, unabhängig von ihrer Intensität, die korrekte Testdurchführung an. In der Kotprobe wurden keine Giardien gefunden.

Ungültiges Testergebnis: Bildet sich innerhalb von 10 Minuten nach ordnungsgemäß durchgeführtem Test keine blaue Kontrolllinie (dies ist möglich durch zu viel Probenmaterial, Verunreinigungen nicht entfernt). Auch wenn die rote Testlinie vorhanden ist oder nicht, ist das Testergebnis als ungültig zu werten.

Der Test muss mit einem neuen Streifen wiederholt werden.

Abweichende Verfärbungen, die nicht unter „Positives Testergebnis“ bzw. „Negatives Testergebnis“ beschrieben sind (z.B. gräuliche oder bräunliche schattenartige Linien) sind als unspezifische Reaktion zu bewerten. Auch Linien die bei oder nach 10-minütiger Ablesezeit im Bereich der Testlinie auftreten sind unspezifische Reaktionen. Der Test muss wiederholt werden.

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Das Testkit enthält:

3x Sammelbehälter für den Kot

3x Handschuhe im Paar

1x Pufferlösung

1x Teststreifen