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Hautkrebs bei Katzen und Hunde durch UV-Strahlung

4. Sep 2013 | von | Kategorie: Hunde, Katzen

Nicht nur Menschen müssen ihre Haut vor UV-Strahlung schützen, auch Hunde und Katzen können einen Sonnenbrand, einen Sonnenstich oder sogar Hautkrebs bekommen. Wie beim Menschen kann ein Sonnenbrand bei Tieren schwerwiegende Folgen haben. Wenn Katzen im Sommer oft durch Sonneneinstrahlung gerötete, heiße Ohr-Ränder haben, kann sich im Laufe der Jahre daraus eine chronische Entzündung entwickeln, die schließlich zur Bildung eines Tumors führt. In so einem Fall muss meist sogar das Ohr amputiert werden. Auch Hunde können Hautkrebs, aber auch eine schwere Autoimmunerkrankung, die durch die Sonne verstärkt wird, bekommen.

Wer ist besonders gefährdet?

Besonders gefährdet sind die wenig behaarten und unpigmentierten Ohrspitzen, die Nase und Augenlieder von weißen Katzen. Auch Hunde mit heller Haut, wie beispielsweise Dalmantiner, Bullterrier oder Weiße Boxer, die gerne auf dem Rücken liegen und ein Nickerchen in der Sonne machen, können leicht einen roten, sonnenverbrannten Bauch bekommen. Weiße Hundenasen kriegen ebenfalls öfter mehr Sonne ab, als ihnen gut tut.

Hauttumore bei Vierbeinern

20 bis 30 % aller Hauttumore des Hundes sind bösartig, bei Katzen sind es sogar 40 – 70%. Der UV-Anteil des Sonnenlichts ist besonders bei der Entstehung sogenannter Plattenepithelkarzinome beteiligt. Diese kommen bei Katzen vor allem in der Maulhöhle und im Bereich des Nasenspiegels, der Lider und Ohren vor. Dieser Tumor tritt bevorzugt bei älteren Tieren mit weißem Fell auf. Die Läsionen beginnen als oberflächliche und gerötete Entzündung und entwickeln sich zu krustigen Gewebeveränderungen. Das Verhalten von Plattenepithelkarzinomen ist durch invasives Wachstum und seltene Streuung gekennzeichnet. Für die Behandlung ist eine aggressive, chirurgische Therapie, wie beispielsweise  die Amputation von Teilen oder der ganzen Ohrmuschel  notwendig. Nur so kann eine Abheilung erzielt werden. Zusätzlich kann eine Chemotherapie, Bestrahlung oder eine Immuntherapie mit dendritischen Zellen eingesetzt werden.

PetBioCell bietet kostenlose Beratungen für eine mögliche Krebsbehandlung der Schützlinge an.

Wie kann man vorbeugen?

Um die Gefahr für die Vierbeiner durch UV-Strahlung an Hautkrebs einzudämmen können Hunde- und Katzenbesitzer können ihren Schützlingen helfen, indem sie die wenig behaarten oder schwach pigmentierte Haut, wie Ohrränder oder Nasenspiegel und die Innenschenkel und Bauch mit einer halbwegs geruchsneutralen Sonnencreme einschmieren. Die Rückenschläfer unter den Hunden mit hellem Fell und rosa Haut sollte man über die Mittagszeit in den Schatten verbannen.

SunFREE bietet einen hautfreundlichen Sonnenschutz (LSF 30+) durch Verwendung von mineralischen UV- Filtern. Die Sonnencreme bietet auch bei empfindlicher Haut eine ideale Schutzschicht ist wasserfest und frei von Duftstoffen. Sie spendet Feuchtigkeit und schützt so die Haut vor sonnen- bedingter Austrocknung.

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Tags: krebs, petbiocell, sonnenbrand, sunfree, tumor, uv strahlung,

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